PPS zum Nachlesen

WN Sonderveröffentlichung – Oktober 2017 – Digitalisierte Geschichte(n) / Zeitungsarchiv ab 1946 online

175 Jahre Waiblinger Kreiszeitung – November 2014 – Vom Intelligenzblatt bis zum ePaper

Sonderdruck aus ABI-Technik – März 2014 – 14 Jahr Zeitungsdigitalisierung

Hessische/Niedersächsische Allgemeine – 5.April/6.April 2014 – HNA-Archiv: Langer Weg zur Digitalisierung

MSH: Kundenbericht Zeitungsverlag Waiblingen– 01.10.2013 – Schöner lesen: Neue, digitale Zeitung

WAN-IFRA Branchen News – 21.08.2013 – Ist das digitale Archiv nur ein Kostenfaktor?

Mindener Tageblatt / Journal – 04.03.2012 – Vom brüchigen Papier zur Textdatei

Mindener Tageblatt – 19.12.2011 – Jüngste Stadtgeschichte wird neu erlebbar

Weser-Kurier – 30.07.2011 – 750.000 Zeitungsseiten aus 66 Jahren Weser-Kurier

Info 7, Medien, Archive, Information  – 01.05.2011 – PPS als Aussteller auf der vfm Tagung

inter:gator Blog – 18.04.2011 – Digitalisierung von Zeitungen – Was trägt inter:gator dazu bei?

Oberurseler Woche – 07.01.2010 – Infoveranstaltung statt Einweihungsfeier

MSH Forum – Q2/2009 – 60 Jahre Pforzheimer Zeitung im Web:digiPaper Archiv

Pforzheimer Zeitung – 30.09.2009 – Mehr als nur eine Kopie

Mitteldeutsche Zeitung – 15.03.2008 – Geschichte kehrt per Klick zurück.

Neues Deutschland – 05.05.2007 – Das Neue Deutschland in der „Butterdose“

Oldenburgische Volkszeitung – 07.01.2006 – Handarbeit fürs moderne Zeitungsarchiv

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) – 05.01.2006 – Arbeit an 2,5 Millionen Seiten

Frankfurter Rundschau – 04.01.2006 – Bad Homburger Firma digitalisiert Zeitungen

Computerwoche – 31.12.2005 – Bad Homburger Firma digitalisiert Zeitungen

heise news – 31.12.2005 – Digitalisierung von Zeitungen

ifra-zeitungstechnik – 01.09.2004 – PPS wandelt historische Zeitungsbände ins PDF-Format

 

Was sagen unsere Kunden?

Statement von Jörg Peter Herrmann (Rhein-Zeitung)

Statement von Susanne Gilmer (Main-Echo)

Sehr geehrter Herr Peis,

dankend haben wir die Zugangsdaten für den PPS-Finder erhalten und natürlich gleich ausprobiert.

Schon nach einigen wenigen Testläufen waren wir sehr positiv überrascht wie zielgenau die Trefferquote ist.
Zuvor war uns die Erschließung alter Texte nur begrenzt möglich (Zeitungsbände, Mikrofilm) und an eine Volltext-Suche war gar nicht zu denken.

Auch unsere Regionalredaktion war perplex, als wir für eine umfangreiche Recherche zum Jubiläum des Aschaffenburger Schlosses alte Artikel „hervorzauberten“. So etwas war bisher nie möglich gewesen, es sei denn ein alter Redakteur erinnerte sich noch an alte Artikel und ihr Erscheinungsdatum. Jetzt geht das schnell und einfach.
Auch unsere Lokalredaktionen, welche Rubriken wie „Vor 50 Jahren …“
„Vor 60 Jahren …“   wöchentlich im Blatt haben, können nun ohne in
Zeitungsbänden blättern zu müssen recherchieren und den Text sofort ins System zum Bearbeiten stellen, ohne ihn abtippen zu müssen. Das Benutzen der doch sehr unhandlichen Zeitungsbände ist Vergangenheit und auch unsere Kollegen in den Außen(Lokal-)redaktionen begrüßen ihr Suchsystem, sie müssen sich nicht mehr (umständlich) die Bände in ihre Redaktion schicken lassen.

Wir können es kaum erwarten, auf alle Ausgaben des Main-Echos zugreifen zu können. (Anfragen liegen schon vor ; ))

Viele liebe Grüße aus Aschaffenburg
———————–
Susanne Gilmer
Redaktionsarchiv
Verlag und Druckerei
Main-Echo GmbH & Co. KG
Weichertstraße 20
63741 Aschaffenburg

Tel. +49 (0)6021 / 396-306
Fax +49 (0)6021 / 396-499
EMail: susanne.gilmer@main-echo.de
Web http://www.main-netz.de

HRA 592 Aschaffenburg
Geschäftsführer: Ulrich Eymann, Reinhard Golembiewski

Statement vom Braunschweiger Zeitungsverlag - H. Peter Lohse

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Sehr geehrter Herr Peis,

vielen Dank für die Scans der Seiten aus unseren Zeitungsbänden. Wir konnten die alten Seiten dank Ihrer Scans in hervorragender Qualität in unserer Sonderausgabe „6O Jahre Braunschweiger Zeitung“ abbilden. Sie hatten damit entscheidenden Anteil an der außerordentlich guten Resonanz, die diese Sonderausgabe bei unseren Lesern fand.

Ich würde mich freuen, wenn wir bei gegebener Gelegenheit wieder auf Ihre Dienste bauen dürfen.

Mit herzlichen Grüßen aus Braunschweig

Ihr
H. Peter Lohse
Chef vom Dienst | Mitglied der Chefredaktion
Braunschweiger Zeitungsverlag
Hamburger Straße 277
38130 Braunschweig

Statement vom Zeitungsverlag Waiblingen zum Projekt msh Web:digiPaper- Markus Ketterer

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Die Firma PPS PrePress Systeme GmbH wurde mit der Umsetzung des pdf-Archivs der Jahre 2009 bis 2013 in pdf-Dateien mit Artikelauswahl und –suche beauftragt. Auf Grund der langjährigen Erfahrung der PPS PrePress Systeme GmbH in Archivierung und Digitalisierung entschieden wir uns für einen kompetenten Partner mit guten Referenzen, der auch zeitkritische Herausforderungen zuverlässig umsetzt.
Im Verlauf der sehr komplexen und umfangreichen Umsetzung arbeitete PPS PrePress Systeme GmbH aufmerksam, genau und mit Auge fürs Detail. Trotz nicht vorhersehbarer Verzögerungen bei der Verfügbarkeit der analogen Daten, setzte PPS PrePress Systeme GmbH den Auftrag fristgerecht und zu unserer Zufriedenheit um.

Markus Ketterer,  Vertriebsleitung/Marketingleitung
Zeitungsverlag GmbH & Co Waiblingen KG

Statement der IVZ aktuell von Geschäftsführer Klaus Rieping über das 'digitale Archiv'

IVZ aktuellSehr geehrter Herr Peis, wir bestätigen gerne:

„Das digitale Archiv sämtlicher Ausgaben der Ibbenbürener Volkszeitung seit 1898 ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Print-Abonnements. Da unsere Zeitung die sog. „harte Paywall“ im Juli 2013 eingeführt hat, sind die Inhalte von ePaper und Archiv – also der älteren Ausgaben –  nur noch für unsere Abonnenten verfügbar. Diese nutzen das neue Angebot aber intensiv: Die Abrufzahlen für das Archiv liegen fast täglich in den TOP 5 unserer meist–geklickten Angebotsseiten! Wichtig zu wissen: Kritische ältere Leser sind begeistert von diesem zusätzlichen Angebot ihrer Zeitung. Das Archiv trägt somit zur Kundenbindung bei.

Darüber hinaus bietet das Archiv interessante Vermarktungsmöglichkeiten wie Geburtstagszeitungen/Originalnachdrucke, zeit- und/oder volumenabhängige Zusatzangebote oder die „Premium-Recherche“ – Vermarktungsideen, die wir noch nicht nutzen; an denen wir aber arbeiten.

Für uns ist das Archiv ein wesentlicher USP im lokalen Informationsangebot. Und für unsere Redaktion unverzichtbare Informationsquelle.

Klaus Rieping
Geschäftsführer

Interview mit Geschäftsführer Klaus Rieping


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zum Archiv

Leserzuschrift an die IVZ

leserzuschrift

Statement vom Lohrer Echo/Main Echo über den PPS-Finder

Sehr geehrter Herr Peis,

Kein leeres Versprechen ist der Slogan Ihrer PPS Prepress Systeme GmbH „Sie werden Suchen besser finden“.
Als Redakteur, der schon seit mehreren Jahren für unsere Rubriken „Vor 25 Jahren“ und „Vor 50 Jahren“ alte Zeitungsbände durchblättert und interessante Neuigkeiten aus der Vergangenheit aufbereitet, habe ich schon nach wenigen Wochen mit der online-Suche von pps beste Erfahrungen gemacht.Themen mit Fortsetzungen, die an mehreren Tagen in den Zeitungen erschienen, lassen sich schneller zusammenstellen. Mit den pdf-Dateien der Zeitungsseiten lassen sich rasch Fotos oder Zeitungsausschnitte reproduzieren, ohne dass man sie abfotografieren oder einscannen muss.
Hinweise an Kollegen in der Mantelredaktion zu besonderen Ereignissen, die sich vor 25 oder 50 Jahren ereigneten lassen sich fix per pdf-Seite übermitteln.
Noch interessanter ist die Volltextsuche, mit der man beispielsweise manche Politiker schnell mit ihren Aussagen von früher konfrontieren kann.
Die vielfältigen Möglichkeiten in der täglichen Redaktionsarbeit, die in diesem Archivprogramm stecken, lassen sich nach wenigen Tagen praktischer Arbeit noch gar nicht richtig einschätzen.

Nur, wer schon wenige Stunden damit gearbeitet hat, wird es nicht mehr missen wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Lembach, seit fast 34 Jahren Redakteur im Lohrer Echo/Main-Echo

Nachfolgend zwei aktuelle Beiträge aus dem Lohrer Echo, die mit Hilfe des PPS-Finders zusammengestellt wurden:

vor-25-jahren            vor-50-jahren

Statement des Mindener Tageblatts von Elke Büsching und Christoph Pepper

Statement des Mindener Tageblatts für die Veranstaltung „Erfolgreiche Anwendung und Vermarktung digitaler Archive“ am 23.01.2013 in Berlin

Als die erste Ausgabe des „Minden-Lübbecker Kreisblatts“ am 05. Juli 1856 erschien, lag das digitale Zeitalter noch in weiter Ferne. Bleisatz und Frakturschrift kennzeichneten die wenige Seiten in einem Folio-Format umfassende Zeitung, die erst ab 1893 täglich erscheint und seit 1919 Mindener Tageblatt heißt. Abgesehen von den Jahren 1943 bis 1949 – von der unter nationalsozialistischem Druck erzwungenen Einstellung der Zeitung bis zum Wiedererscheinen Ende 1949 – versorgt das Mindener Tageblatt (kurz: MT) die Leser seit nunmehr 157 Jahren mit lokalen und überregionalen Neuigkeiten. Die Zahl der täglich gedruckten Seiten stieg stetig an, so dass heute mehr als 14.000 Zeitungsseiten pro Jahr produziert werden – im traditionellen Berliner Format. Im Internet publiziert das Mindener Tageblatt bereits seit Februar 1997 den Auftritt MT-Online, inzwischen sind weitere Portale hinzugekommen. Auch in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Google Plus und YouTube ist das MT vertreten. E-Paper, iPaper und verschiedene Apps ergänzen das digitale Angebot, eine HD-App ist in Entwicklung.

Seit 2006 werden die Zeitungsseiten, -artikel und Bilder digital erfasst. In den 150 Jahren von der Gründung bis zum Jubiläumsjahr waren allerdings bereits mehr als 600.000 Zeitungsseiten gedruckt worden, deren inhaltliche Erschließung ausschließlich über ein hauseigenes Bändearchiv sowie einen beim Kommunalarchiv des Kreises Minden-Lübbecke geführten Mikrofiche-Bestand möglich war. Verleger und Chefredaktion entschlossen sich 2011, diesen unbefriedigenden Zustand zu beenden und die Digitalisierung des gesamten Bestandes in die erfahrenen Hände der Firma PPS Prepress Service zu legen. Diese meisterte nicht nur den Umgang mit den historischen Bänden des 19. Jahrhunderts, deren Seiten mit äußerster Vorsicht zu behandeln sind, sollen sie nicht zwischen den Fingern zerbröseln. Auch die Frakturschrift der frühen Jahre stellte für die PPS-Experten eine Herausforderung dar, die sie mit guten Erfolgen zu lösen imstande waren. Vor ein paar Monaten schließlich war es soweit: Alle Ausgaben von 1856 bis 2006 sind eingelesen, die Artikel separiert und mit dem PPS-Finder indiziert.

Die Vorteile für die redaktionelle Nutzung der Altdaten liegen auf der Hand: Sie lassen eine umfassende und sinnvolle Recherche zu historischen und zeitgeschichtlichen lokalen Themen erst zu. Das zeitaufwändige und vom Ergebnis häufig unbefriedigende Blättern in alten Bänden gehört der Vergangenheit an. Zur Zeit wird an einer Zusammenführung der PPS-Daten mit dem bislang vorhandenen digitalen Archiv ab 2006 gearbeitet, ebenso soll die tägliche Neuproduktion unmittelbar nach Veröffentlichung im digitalen Archiv zur Verfügung stehen. Ziel ist zunächst hausintern der Zugang zu sämtlichen Daten über das Redaktionssystem, möglichst anhand einheitlicher Suchkriterien.

Externen Lesern wird das MT-Archiv die Chance bieten, lokale Geschichte und Geschichten, auch im Sinne von Familiengeschichte, nachzuvollziehen. Der Besuch Kaiser Wilhelms II. zur Einweihung des Portaner Kaiser-Wilhelm-Denkmals 1896, von dem der Urgroßvater noch erzählte, wird in der damaligen Berichterstattung lebendig, die Entwicklung des eigenen Stadtviertels nachvollziehbar. Aber auch die Hochzeitsanzeige der Eltern kann aufgefunden werden.
Die Konzeption für eine externe Nutzung des (zusammengeführten) Archivs ist noch nicht abgeschlossen. Überlegt wird ein zweigleisiges Angebot. Für Abonnenten könnte ein Zugriff über E-Paper, iPaper und HD-App realisiert werden, der entweder bereits im Preis des Vollabonnements enthalten oder als Zusatzabonnement zu erwerben sein wird. Für den Einzelzugriff soll das Archiv über die Homepage MT-Online erreichbar sein, vielleicht auch ein eigenes Portal „MT-Archiv“ erhalten. Hier ist eine kostenlose Suche mit kostenpflichtigem Download vorstellbar.
Bis es – zusammen mit einem umfassenden Relaunch im Jahr 2014 – soweit ist, bedarf es aber noch einiger Entscheidungen im Hinblick auf die Preisgestaltung, die Einbindung in ein Warenkorbsystem und die Suchfunktionalität. Auf jeden Fall aber ergibt sich bei der externen Nutzung die Möglichkeit, die Kosten der Digitalisierung abzufedern.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten des Archivs, wie beispielsweise ein Archivservice der Geschäftsstelle, in der Leser den gewünschten Artikel als Ausdruck erhalten können oder das Angebot einer heimischen Geburtstagszeitung werden zunächst geprüft. Weitere kreative Ideen und Konzepte werden folgen und ebenfalls zu einer teilweisen Refinanzierung der Digitalisierung beitragen.

Elke Büsching / Christoph Pepper
Minden, 17. Januar 2013

LZ-Archiv komplett digitalisiert - Ein Statement von der Lüneburger Landeszeitung

LZ-Archiv komplett digitalisiert

Das Web 2.0 und das Archiv der gedruckten Landeszeitung werden Partner, zum Nutzen der Leser. Der Sekundenzeiger der Geschichte, wie Schopenhauer die Zeitungen pointiert charakterisierte, tickt jetzt in der tausendjährigen Salzstadt digital. Gut 400 000 LZ-Seiten aus den Jahrgängen 1946 bis heute wurden gescannt und aufbereitet. Denn die LZ-Verleger sehen sich nicht nur als verlässlicher Nachrichten-Kanal Nr. 1 der Region, sondern nehmen auch ihren Auftrag als Chronisten ernst. Denn passiert ist für die Nachwelt eigentlich nur, was Schwarz auf Weiß in einer Zeitung gedruckt wurde. Zum flüchtigen Internet verhält sich die Zeitung da wie ein Gerücht zu einer Urkunde.

Die LZ liegt als Nachschlagewerk mit allen Ausgaben im Internet vor: Ob der Schwarzmarkt-Skandal im Nachkriegs-Lüneburg bei dem Bauern Kohlewaggons gegen Kartoffelwaggons verschoben haben, ob die aufsehenerregende LZ-Serie ,,Lüneburg 45“ von Chefredakteur Helmuth Pless, ob Skandale wie die Cosmotel-Pleite in 70er-Jahren des vorherigen Jahrtausends oder der Bruch des Jahrhundertbauwerks Elbeseiten-Kanals in den 80er-Jahren: Die Fakten der Gegenwartsgeschichte sind nur noch einen Klick entfernt. Und das gilt auch für Geburtsanzeigen, die für Jubilare gesucht werden, für alte Hochzeitsanzeigen, die Silber oder Goldene Paaren geschenkt werden sollen. Sie sind künftig für angemeldete Abonnenten schnell auf dem Bildschirm. Und jeder hat ein Kontingent an Ausdrucken im pdf-Format frei.

Und so geht es: Das LZ-Archiv im Internet aufrufen und Suchbegriffe eingeben. Der sogenannte „pps-finder“ bietet in Sekundenschnelle alle Zeitungsseiten aus allen Jahren mit den passenden Begriffen an. Jetzt beginnt das fine tuning: Rechts oben auf der Bildschirmmaske bietet das Archiv-Tool eine Zeitskala. Sie zeigt in einer Grafik, in welchen Jahren besonders viele Artikel mit den Suchbegriffen erschienen sind. Darunter werden geographische und inhaltliche Kombinationen angeboten sowie Schlagwörter, mit denen die Suchbegriffe korrespondieren. So grenzt der Kunde das Gesuchte schnell und zielsicher ein. Die richtige Zeitungsseite erscheint auf dem Bildschirm. Die Suchbegriffe sind darauf markiert. Fertig.

Die Digitalisierung war bitter nötig: Die alten Bände der Landeszeitung sind im Archiv durch Tausende Hände von Bürger gewandert. Sie suchen nach alten Anzeigen, Heimathistoriker durchforsten die Bände nach Bildern und Fakten, und Redakteure nutzen sie für die Recherche. Das schafft jeden Band — die Ecken rissig, das alte Papier brüchig. Um den Schatz für die Nachwelt zu erhalten, wurden die Bände digitalisiert. Ein Kleinod sind dabei die Ausgaben des Vorgängers der LZ, der Lüneburger Post, dem Nachrichtenblatt der alliierten Militärregierung in Lüneburg. ,,Die erste Ausgabe stammt vom August 1945“, erzählt Siegfried Peis, Geschäftsführer bei PrePress in Bad Homburg. Seine Spezialfirme führte den Auftrag für die LZ aus. Der Spezialist hat schon viele Zeitungen in Deutschland digitalisiert: Die Zeit, die Frankfurter Allgemeine, die Mitteldeutsche Zeitung, der Weser Kurier, die Westfälische Nachrichten oder die taz sind nur einige Titel.

Die alten Bände der LZ stellten Peis vor einige Hürden: ,,Die Seiten waren gelocht und mit einer Schnur gebunden. Wir mussten die Bücher erst aufmachen, die Löcher abschneiden und die Bände neu leimen und binden.“ Peis liebt Papier, er hat Schriftsetzer und Drucker gelernt, wurde Ingenieur an der Fachhochschule für Drucktechnik in Wuppertal. Was aber auch für ihn ein Wunderwerk ist, das ist die neue Software, die vor dem Scannen die alten Zeitungsseiten wie von Zauberhand reinigt, von Dreck, von Druckerschwärze am falschen Fleck, von Farbdurchschlag bei zu dünnem Papier oder wenn der Druckerlehrling vor Jahrzehnten die Satzspalte nicht richtig gereinigt hat. Bitonaler Scan heißt die Zauberformel. ,,Dabei geht kein i-Punkt, kein Rasterpunkt im Bild verloren. Ich weiß nicht, wie die Entwickler das hinbekommen haben“, staunt selbst Fachmann Peis.

Hans-Herbert Jenckel
(Chefredaktion der Lüneburger Landeszeitung)

Statement von Angela Wichmann (Neues Deutschland)

Was lange währt…

Es ist gut sechs Jahre her, dass wir begannen, uns ernsthaft mit der Digitalisierung unseres ND-Altarchivs zu beschäftigen, das, gebunden in großen Folianten, in unserem Archiv und im Keller des Verlagsgebäudes lagerte. Ein Teil, besonders der älteren Jahrgänge, war in einem beklagenswerten Zustand, was eine Digitalisierung schon im Interesse der eigenen weiteren Nutzung auf die Tagesordnung setzte. Zum anderen haben wir natürlich Überlegungen angestellt, wie man diesen einzigartigen, auch historisch wertvollen ND-Zeitungsbestand von 1946 bis 1990 einer breiteren Nutzung zuführen kann. Nahezu 300 dieser historisch wertvollen ND-Bände, die teils ein Quartal, teils einen Monat des einstigen SED-Zentralorgans umfassen, haben im März 2007 eine ungewöhnliche Reise in den Taunus angetreten – zur Firma PrePress Systeme (PPS) nach Bad Homburg, in der wir einen kongenialen Partner gefunden hatten. PPS, mit ihrem Gründer und umtriebigen Geschäftsführer Siegfried Peis an der Spitze, hatte nicht nur ein die gedruckten Vorlagen schonendes Scan-Verfahren entwickelt Sie war in der Folgezeit auch in der Lage, die digitalisierten, nach dem Scannen in pdf-Form vorliegenden Bestände über entsprechend entwickelte Text- und Layout-Erkennungsprogramme für unsere Zwecke mit einer für eine Verwertung akzeptablen Fehlerquote aufzubereiten. Die Digitalisierung von rund 150.000 Zeitungsseiten mit insgesamt über 1,2 Millionen Einzelartikeln brauchte seine Zeit und erforderte nicht unbeträchtliche finanzielle Mittel. In den letzten Monaten wurde von einem weiteren Partner, der Firma Warenform, mit  HYPERLINK „http://www.nd-archiv.de“ www.nd-archiv.de ein spezielles Internetportal entwickelt, auf dem interessierte Leserinnen und Leser nunmehr ab kommenden Montag von der ersten ND-Ausgabe vom 23. April 1946 bis zum 2. Oktober 1990 die kompletten Tagesausgaben und Jahrgänge des einstigen Leitmediums der DDR finden und durchstöbern können. Auf  HYPERLINK „http://www.nd-archiv.de“ www.nd-archiv.de werden alle die fündig werden, die, ob Student, Dozent, Journalist, Historiker, Politiker, Aktivist, Freizeitforscher, Archivar oder einfach langjähriger nd-Konsument, politisch, historisch, kulturell interessiert sind oder einfach auch neugierig sind, wieder mal „zwischen den Zeilen zu lesen“…

Eine moderne Suchfunktion erleichtert dabei die Recherche, einfach in der Handhabung und Nutzung, u.a. mit Tageskalender, Volltextsuche, Voransicht im Original-Seitenlayout, und ergänzt durch von unserer Redaktion erstellte spezielle Themen-Dossiers. Die Nutzung für nd-Abonnenten, ob Print oder Online, ist als Mehrwert zum bestehenden Zeitungs- oder Online-Abo kostenlos. Für die Nutzung müssen Sie sich nur einmal registrieren. Wer bereits ein „mein nd“-Konto hat, kann sich mit seinen bekannten Zugangsdaten einloggen. Nichtabonnenten oder Abonnenten von Teilausgaben des nd zahlen einen moderaten Jahrespreis in Höhe von 60 Euro, ermäßigt 45 Euro. Für Institutionen ermöglichen wir gegen Aufpreis einen Gruppenzugang. Für alle Fragen rund um das „nd-Archiv“ stehen Ihnen meine Kollegin Ellen Sternkopf und ich gern zur Verfügung. Sie erreichen telefonisch unter (030) 2978-1695/-1696 oder per e-mail über  HYPERLINK „mailto:kontakt@nd-archiv.de“ kontakt@nd-archiv.de und  HYPERLINK „mailto:archiv@nd-online.de“ archiv@nd-online.de

Ihre

Angela Wichmann

Leiterin Information/Dokumentation

Statement von Christoph Pepper (Mindener Tageblatt)

Sehr geehrter Herr Peis,

mit großem Interesse habe ich an der Informationsveranstaltung „Digitalisierung von Zeitungen – wo stehen wir heute?“ teilgenommen. Seit einiger Zeit befassen wir uns konkret mit dem Gedanken, die Archivbände unserer seit 1856 erscheinenden Zeitung in eine digitale Version zu überführen, die auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Dabei kommt man um das mittlerweile von der Firma PPS und ihren Kooperationspartnern entwickelte Know How sowohl in der Frage des Einscannens als auch in der Erstellung komfortabel zu nutzender Digitalisate nicht herum. Die jüngste Veranstaltung hat nicht nur informative Einblicke in den inzwischen erreichten Stand der digitalen Verarbeitung samt intelligenter Such- und Findetechnologien ermöglicht, sondern auch den direkten Einblick in den Scan-Prozess, dem man seine wertvollen Altbestände anvertrauen muss. Die dabei gewonnenen hilfreichen Erkenntnisse werden unmittelbar in unsere Entscheidungsfindung und Projektplanung einfließen.

Christoph Pepper
Chefredakteur
MINDENER TAGEBLATT / MT ONLINE
www.mt-online.de
www.mindener-tageblatt.de
J.C.C. Bruns Betriebs-GmbH
Obermarktstraße 26-30
32423 Minden

Statement von Adriano Sottile (HNA)

Für uns als HESSISCHE/NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE Zeitung bestand die Herausforderung in einer qualitativ hochwertigen Digitalisierung unseres bestehenden Archivbestands.
Hier erwies sich die PPS PREPRESS SYSTEME GmbH als kompetenter und zuverlässiger Partner. Überzeugende Scanergebnisse gehen einher mit strukturierter Projektbetreuung und der Berücksichtigung individueller Kundenbedürfnisse.

Adriano Sottile
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Dierichs PrePress GmbH
Frankfurter Straße 168
D 34121 Kassel

Statement von Rainer Belledin (Badischer Verlag GmbH & Co. KG)

Hallo Herr Peis,

nochmals vielen Dank für die Einladung zu Ihrer Informationsveranstaltung. Es war sehr interessant, Ihre Scanner einmal life bei der Arbeit zu sehen. Und die Qualität der aufbereiteten Scannergebnisse ist sehr gut. Besonders das Separieren der einzelnen Artikel ist beeindruckend. Wir wollen die Entwicklung auf diesem Gebiet gerne im Auge behalten, auch wenn die Digitalisierung der Altbestände in unserem Hause noch nicht unmittelbar bevorsteht.

Viele Grüße
Rainer Belledin
Badischer Verlag GmbH & Co. KG
Basler Straße 88, 79115 Freiburg

Statement von Christian Wagner (Bremer Tageszeitung AG)

Die Kundenveranstaltung bei PPS bot einen guten Einblick in den im allerbesten Wortsinne handwerklich sorgfältigen und gründlichen Ansatz zur Digitalisierung von Zeitungen. Besonders beeindruckend ist der Scan-Tisch, der ungewohnt von oben scannend mit den Zeitungsbänden optimal schonend umgeht.
Die verschiedenen Vorträge waren Auslöser für über das reine Digitalisierungsthema hinausführende Themen, wie Vermarktung und Auswertung der digitalisierten Bestände. Dabei zeigten sich auch „Generationenkonflikte“: Während das eine Lager die reine Stichwort-Suche á la Google, notfalls über mehrere Iterationen, als den einzig notwendigen Aufschluss des Materials ansieht, vertrat ein anderes Lager die Ansicht, klassische Archivierungsmethoden wie die Klassifizierung in diesem Zusammenhang in die Digitalisierung retten zu wollen, weil damit effizientere und vertiefendere Suchen möglich sind.
In diesem Zusammenhang war für mich besonders spannend die Vorführung zum PPS-Finder (inter | gator), weil hier in seltener Ehrlichkeit auch die Grenzen der Aufbereitung von Suchwortindexen mit semantischen Methoden aufgezeigt wurden.

Christian Wagner
Bremer Tageszeitungen AG